Gemeinwesenarbeit

Der Kinderschutzbund, Kreisverband Northeim e.V. engagiert sich auch für Gemeinwesenarbeit (GWA):

„Familie im Zentrum – Gemeinschaft stärken am Harztor Northeim“

Von Juli 2019 bis Dezember 2020 befasste sich der DKSB in einem Projekt mit Gemeinwesenarbeit. Zur Zeit ruht dieses Projekt gerade, und damit auch die Zusammenarbeit mit Dr. Hansjörg Gutberger. Die angestossenen Ideen werden aber fortgeführt:

Ausblick

Quartiersspaziergang – Kinderspielplätze und Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder in der Innenstadt
jeden ersten Mittwoch von 15:00 – 16.30 Uhr mit Elke Witt, Treffpunkt: Familientreff des Kinderschutzbundes (Breite Str. 36).
Bei Interesse bitte eine Email an: familientreff@kinderschutzbund-northeim.de

Familienfrühstück
wie immer Mittwochs von 9:00 bis 11:00

Spieleabend
unverändert jeden 3. Mittwoch im Monat ab 19:00 Uhr

Garten
das Gartenprojekt wird von Uta Weller und Kathrin Kellner im Rahmen des WMM-Projekts weitergeführt.

Rückblick:

Gemeinsame Quartierspaziergänge unter dem Motto Erinnerungen – Perspektiven der östlichen Innenstadt
(mit anschließendem Kaffee/Tee /Kuchen)
Die im Frühjahr begonnenen gemeinsamen Quartiersspaziergänge sind in den Sommermonaten fortgesetzt worden. Eine Gruppe von Menschen flaniert durch das Viertel in der östlichen Innenstadt (zwischen Markt und Bleichewall). Immer auf der Suche nach ‚Merkwürdigkeiten‘.
Was finden wir hier schön?
Was gefällt uns weniger gut?
Wie könnte sich das Zentrum der Stadt Northeim in Zukunft entwickeln?
Welche Veränderungen fallen uns auf?
Themen waren auch schon „Loriot“, „Kräuter in der Innenstadt“ oder „Haustüren/Hauseingänge“.
In Zukunft wollen wir uns noch stärker der Sichtweise von Kindern Raum geben.
Jeder Spaziergang beginnt um 15 Uhr am Familientreff und dauert zwischen 60 und 90 Minuten. Nach den Spaziergängen gibt bei Kaffee/Tee und Kuchen weitere gute Gespräche. Sollte ein Spaziergang wegen regnerischen oder windigen Wetters einmal nicht möglich sein, so haben wir uns bisher immer sehr angeregt unterhalten. Zuletzt zum Beispiel zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“. Übrigens, die kürzlich aufgestellte und inzwischen bunt bemalte „Begegnungsbank“ am Markt/Breite Str. hat eine interessante „Geschichte“, die mit der Gemeinwesenarbeit des Familientreffs zu tun hat. Ursprünglich wurde die Bank im Rahmen unserer Gemeinwesenarbeit angeschafft und stand vor dem Familientreff.

Gemeinsame Frühstücke
Das Frühstück ist für Familien mit Kindern von 0 bis 10 Jahren gedacht und wird gut besucht. Gerne heißen wir aber auch ältere Mitbürger:innen oder Alleinstehende willkommen, die Kontaktezu jungen Familien suchen. Zum Frühstück gibt es frische Brötchen vom Bäcker auf dem Markt
und hochwertige Lebensmittel, die uns die Firma KAUFLAND zur Verfügung stellt.

Regelmäßige Spieleabende
An jedem dritten Mittwoch in einem Monat findet ein Spieleabend im Familientreff statt. Er beginnt um 19 Uhr (Ende: gegen 21 Uhr).
Nutzen Sie die Gelegenheit zum gemeinsamen Spielen in der angenehmen Atmosphäre des neuen Familientreffs!
Nicht nur für Familien…

Kolleg:innensuppe
Ein Angebot, das sich v.a. an Fachkräfte der sozialen, kulturellen und gemeinnützigen Einrichtungen in der Altstadt wendet. Am 14. Juli und am 23. September 2020 wurden die ersten Kolleg:innensuppen ausgeteilt. Neben dem Kinderschutzbund waren u.a. die AWO (Ehrenamtsagentur, Sozialladen), der Tagestreff OASE, die Wohnen in Northeim GmbH und das
Kinder- und Jugendkulturzentrum vertreten. Der Familientreff des Kinderschutzbundes möchte generell den Austausch zwischen allen in der Altstadt ansässigen soziokulturellen Einrichtungen weiter stärken. Wir denken dabei besonders an Fragen der Altstadtentwicklung, denn die soll in
den nächsten Jahren (und nach Corona!) im Rahmen des „Integrierten Entwicklungskonzepts“ in Northeims Zentrum einen Neuanfang nehmen. Erste Versuche darüber in ein gemeinsames Gespräch zu kommen traf in diesen Corona-Zeiten auf größeres Interesse. Die Reihe wird in
zweimonatlichen Abständen fortgesetzt.

Der neu entstehende Garten am Entenmarkt
Noch stecken wir dort in den Kinderschuhen: Aber in unserem Außengelände neben dem Verbändehaus am Entenmarkt 3 sollen im nächsten Jahr Aktivitäten möglich werden. Bisher war das ein wildes Gelände: mit großen Baumwurzeln, stark bröckelnden Steinen sehr großen Höhenunterschieden am Boden sowie hochrankendem Bewuchs. Jetzt ist das Gelände geebnet und zurzeit von Pflanzenwuchs befreit (s. Fotos). Das aber soll sich ändern. Wir wollen dort Rasen einsäen, Beerensträucher pflanzen und andere Dinge umsetzen, die zum urban gardening gehören. Auch soll in Corona-Zeiten ein Gelände da sein, in dem sich Kinder und / oder Erwachsene unter freiem Himmel (z.T. mit Tisch und
Stühlen) aufhalten können. Das Gelände wird von zwei Seiten zugänglich sein. An der Seite hin zum Parkplatz des Entenmarkts erhält es noch einen schützenden Zaun und ein Tor. Auf der Seite hin zur Superindenten-Haus ist es ebenerdig zugänglich, z.B. mit einem Kinderwagen, einem Rollator, dem man dort abstellen kann.
An der Entwicklung des Gartens ist das Projekt Gemeinwesenarbeit (GWA) gemeinsam mit dem Projekt Wir Machen Mit des Kinderschutzbundes beteiligt.

Allgemeine Informationen

Was verstehen wir unter Quartier „Harztor Northeim“?
Damit ist die östliche Northeimer Innenstadt gemeint. In westlicher Richtung wird sie durch die Mühlenstr., den Markt und die Wieterstr. begrenzt. In alle anderen Himmelsrichtungen durch die Grünanlagen (Bleichewall, Tourlaviller Wall usw.).

Was ist Gemeinwesenarbeit?
Zu den Zielen von Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement gehören u.a. die Verbesserung der Lebensbedingungen in Wohngebieten. Dazu zählt die Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders. Wir möchten, dass sich mehr Menschen für den öffentlichen Raum in ihren Nachbarschaften engagieren (BewohnerInnen-Aktivierung). Auch befragen wir Bewohner über ihre Wahrnehmung des näheren Wohnumfeldes (Wo halten Sie sich hier gerne auf? Welche Orte meiden Sie eher? Was sollte Ihrer Meinung nach verändert werden? usw.)

Positiv wirkt sich das Hervorheben der besonderen Stärken eines Quartiers aus. Das Projekt setzt sich zum Ziel, positive Impulse für das soziale Zusammenleben am Harztor zu setzen und das Miteinander langfristig zu verbessern.

Das Untersuchungsprojekt wird vom Praxisnetzwerk für soziale Stadtentwicklung, der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) – Soziale Brennpunkte in Niedersachsen und der NBank gefördert.
Mit unseren Partnerprojekten in der Südstadt (GWA des Café Dialogs) und im Wieterviertel (Q4, Johanniter) stehen wir in einem engen Austausch.

https://www.gwa-nds.de/antrag/familie-im-zentrum-gemeinschaft-staerken-im-harztor-northeim-1359